„Ich mach das einfach selbst mit Wix, kostet doch fast nichts.” Das hören wir oft. Und wir verstehen den Gedanken. Warum Geld ausgeben, wenn es scheinbar gratis geht?
Die Wahrheit ist: Baukasten-Webseiten sind nicht gratis. Sie kosten vor allem eins, Kunden, die du nie siehst.
In diesem Artikel erklären wir konkret, warum Wix, Jimdo, Squarespace und ähnliche Baukästen für Handwerksbetriebe strukturell nicht funktionieren, und was wirklich dahinter steckt.
Problem 1: Google rankt Baukasten-Seiten schlechter
Das ist das Kernproblem. Baukasten-Plattformen haben systemimmanente Nachteile bei der Suchmaschinenoptimierung:
Wix und Co. laden viele unnötige Skripte und CSS-Dateien. Messungen zeigen regelmäßig PageSpeed-Scores unter 50 auf Mobil, weit unter dem, was Google für gute Rankings erwartet.
Schema-Markup für lokale Unternehmen? Kaum möglich. Saubere semantische HTML-Struktur? Baukasten-generierter Code ist oft chaotisch. Canonical-Tags, Hreflang, strukturierte Daten, alles nur mit Verrenkungen.
Bei günstigen Plänen läuft deine Webseite auf einer Subdomain wie „deinbetrieb.wixsite.com”, ein fatales Signal für Professionalität und SEO-Autorität.
Das Ergebnis: Deine Seite existiert, aber Google zeigt sie bei „Elektriker Hamburg” oder „Dachdecker München” nicht, weil technisch bessere Webseiten sie verdrängen.
Problem 2: Du wirst nie fertig
Das klingt nach einem Witz, ist aber eines der am häufigsten genannten Probleme, wenn Handwerker zu uns wechseln:
Deine Zeit als Handwerker ist bares Geld. Wenn du 40 Stunden in eine Wix-Seite steckst, hast du Aufträge im Wert von Tausenden Euro nicht ausgeführt. Das ist der echte Preis, nicht der Monatsbeitrag.
Problem 3: Du gehörst der Plattform, nicht dir selbst
Das ist das am wenigsten bedachte Problem. Wenn du deine Webseite auf Wix oder Jimdo baust:
- Kannst du sie nicht mitnehmen. Willst du zu einem anderen Anbieter wechseln, musst du von Null anfangen.
- Ändert die Plattform die Regeln. Preiserhöhungen, Funktionsänderungen, abgeschaltete Features, du hast keine Kontrolle.
- Plattform-Risiko. Sollte sich die Plattform-Strategie eines Anbieters ändern oder ein Dienst eingestellt werden, hast du keinen Einfluss darauf, du arbeitest dann mit einer Lösung, die nicht mehr weiterentwickelt wird.
Bei einer professionell gebauten Webseite bekommst du alle Dateien, den Quellcode und den Zugang zu allem, und kannst sie bei jedem Hoster der Welt betreiben.
Problem 4: Es sieht nach Baukasten aus
- Generisches Template-Design
- Wie 50.000 andere Seiten
- Stock-Fotos aus der Plattform-Bibliothek
- Wix- oder Jimdo-Branding im Footer
- Seltsame URL-Struktur
- Individuelles Design, nur deins
- Hochwertige, branchengerechte Bildsprache
- Texte, die deine Zielgruppe ansprechen
- Deine Domain, dein Branding
- Saubere, vertrauenswürdige URL-Struktur
Potenzielle Kunden merken das. Nicht immer bewusst, aber ein Baukasten-Design signalisiert unbewusst: „Dieser Betrieb hat sich keine Mühe gegeben.” Bei einem Bad-Umbau für 15.000 Euro ist das kein gutes Signal.
Problem 5: Die versteckten Kosten addieren sich
„Wix ist doch kostenlos!”, nein, ist es nicht. Zumindest nicht für eine professionelle Webseite:
Für denselben Betrag bekommst du bei uns das Business-Paket, Festpreis, mit Local SEO, mit einer Seite, die Google auch wirklich rankt.
Wann ist ein Baukasten okay?
Seien wir fair: Es gibt Situationen, in denen ein Baukasten sinnvoll ist:
- Du testest eine Geschäftsidee, bevor du investierst
- Du brauchst nur eine einfache „Visitenkarte” ohne Ranking-Ambitionen
- Du bist sehr tech-affin und hast wirklich Zeit und Spaß daran
Aber für einen Handwerksbetrieb, der online Kunden gewinnen will? Klar nein.
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