„Was kostet denn so eine Webseite?” Diese Frage hören wir täglich, und sie ist berechtigt. Denn wer einmal Angebote eingeholt hat, kennt das verwirrende Spiel: Anbieter A bietet eine „komplette Webseite ab 99 Euro”, Anbieter B will 5.000 Euro für genau das Gleiche, Agentur C verlangt 12.000 Euro.
Und alle sagen, ihr Preis sei der einzig faire.
Wir wollen mit diesem Artikel ehrlich aufräumen. Wir zeigen dir, was die Preise typischerweise treibt, wo versteckte Kosten lauern und welcher Preisrahmen für einen Handwerksbetrieb wirklich realistisch ist.
Warum gibt es überhaupt so große Preisunterschiede?
Der Preis einer Webseite hängt von drei Faktoren ab:
Der Bekannte, der „auch ein bisschen Webdesign macht”, kostet 200 Euro. Eine große Agentur mit 50 Mitarbeitern kostet 15.000 Euro. Der Unterschied steckt vor allem in den Strukturkosten, nicht in der Qualität deiner Webseite.
Manche „99 Euro”-Angebote sind reine Baukasten-Lösungen ohne SEO, ohne Mobile-Optimierung, ohne DSGVO-Konformität. Das ist dann das, was der Begriff suggeriert, aber meistens nichts, was für einen Handwerksbetrieb funktioniert.
Manche „günstigen” Angebote rechnen sich nur, weil danach hohe monatliche Gebühren anfallen. Über 24 Monate bist du dann teurer als bei einem höheren Einmalpreis.
Was eine seriöse Handwerker-Webseite leisten muss
Bevor wir über Preise sprechen: Das absolute Minimum für eine Webseite, die für deinen Betrieb funktioniert:
- Modernes, individuelles Design, kein Baukasten, der wie 100 andere aussieht
- Vollständig mobiloptimiert, über 70% deiner Besucher kommen mobil
- Schnelle Ladezeiten, Google rankt langsame Seiten schlechter
- SSL-Verschlüsselung und DSGVO-Konformität
- SEO-Basis, Meta-Daten, Sitemap, semantisches HTML
- Klare Kontaktmöglichkeiten, Formular, Telefon-Button, idealerweise WhatsApp
- Gute Bildwirkung und klare Struktur
Die realistischen Preisrahmen
Eine gute Einstiegs-Webseite mit 5–10 Unterseiten, individuellem Design, allem oben genannten Standard und Basis-SEO. Reicht völlig für kleinere Betriebe oder als Ersatz einer veralteten Bestandsseite. Wichtig: Auch hier muss es ein Festpreis sein.
In dieser Preisklasse kommt das dazu, was ernsthaft Anfragen bringt: vollständiges Local SEO, Google-Unternehmensprofil, Schema-Markup, WhatsApp-Integration, qualifizierende Formulare. Das ist die Klasse, in der die meisten unserer Kunden landen, weil sie merken, dass das gute Geld investiert ist.
Sinnvoll für größere Betriebe: Online-Terminbuchung, Kundenportal, individuelle Tools, A/B-Tests, mehrsprachige Versionen, ausgebaute Content-Strategie. Hier bist du nicht mehr im Standard-Bereich, sondern in der individuellen Lösung.
Was du zusätzlich rechnen musst
Neben dem Einmalpreis fallen typischerweise an:
- Hosting: 5 bis 20 €/Monat
- Domain: 10 bis 20 €/Jahr
- Wartung: optional, 0 bis 50 €/Monat
- SEO-Betreuung: 100 bis 500 €/Monat
- „Lizenzgebühren” für Standard-Plugins
- Pflegegebühren ohne aktive Nutzung
- Designerstunden für Telefonnummer-Updates
- Aufpreise für SSL oder DSGVO
Worauf du beim Angebotsvergleich achten solltest
Unser Ansatz bei Handwerk Solutions
Wir haben uns bewusst für klare Festpreis-Pakete entschieden. Du weißt vor Auftragsstart genau, was du bekommst und was es kostet.
Hosting ist optional und jederzeit kündbar. Du kannst deine Seite zu uns mitbringen oder bei uns hosten, transparent und fair.
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